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Kleinwalsertal
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Das Kleinwalsertal (auch: Kleines Walsertal; walserdeutsch nur Walsertal) liegt in den AllgĂ€uer Alpen und gehört zum österreichischen Bundesland Vorarlberg. Das Hochtal liegt im Gemeindegebiet von Mittelberg und ist Teil des Bezirks Bregenz. Aufgrund der geographischen Lage mit seiner alpinen GelĂ€ndestruktur hat das Kleinwalsertal keine direkte Verkehrsverbindung fĂŒr Kraftfahrzeuge zum ĂŒbrigen Vorarlberger Land. Das Tal ist nur von der Nachbargemeinde Oberstdorf in Bayern auf einer StraĂe zu erreichen. FĂŒr die Republik Ăsterreich handelt es sich damit um eine funktionale Exklave innerhalb der Bundesrepublik Deutschland (vgl. auch Jungholz).
Der Name des Tals kommt von den Walsern, die im 13. Jahrhundert aus dem Wallis hierher zogen (siehe auch GroĂwalsertal). Auch wenn die einzige StraĂenverbindung ĂŒber Oberstdorf fĂŒhrt, gehört das Kleinwalsertal nicht zum AllgĂ€u.
Contents
âą Geografie
âą Gliederung
âą Naturschutz
âą Geschichte
âą Steinzeitfunde
âą Mittelalter
âą Nach 1800
âą Wirtschaft
âą Tourismus
âą Sicherheit
âą StraĂe
⹠BrÀuche
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Geografie
Lage und Berglandschaft
Das Kleinwalsertal ist ein hochgelegenes Kerbtal im Osten von Vorarlberg. Es ist umgeben von den Nordwestlichen und SĂŒdöstlichen Walsertaler Bergen die im Osten und SĂŒdosten an die AllgĂ€uer und Lechtaler Alpen, im SĂŒden an den Tannberg und im Westen an den Bregenzerwald grenzen. Nach Norden hin öffnet sich das Alpenvorland. Die Breitach zieht sich durch das gesamte Tal und wird von einigen SeitenbĂ€chen gespeist, die aus den SeitentĂ€lern des Kleinwalsertals stammen.
Das Kleinwalsertal wird fast vollstĂ€ndig von hohen Bergen umschlossen. Von ihnen wird das Kleinwalsertal gegenĂŒber dem ĂŒbrigen Staatsgebiet Ăsterreichs abgeschnitten. Deren höchste Erhebung ist der GroĂe Widderstein (2536 m). Eine Verkehrsverbindung besteht lediglich zum auf bayerischer Seite liegenden Oberstdorf (Enklave). Aus dieser geographischen Sonderstellung ergaben und ergeben sich eine Reihe von Besonderheiten, siehe Geschichte und Wirtschaft.
Weitere Berge sind der Elferkopf (2387 m), der Hohe Ifen (2230 m), die Kanzelwand (2058 m), das Fellhorn (2038 m) und das Walmendinger Horn (1990 m) â siehe Nordwestliche und SĂŒdöstlichen Walsertaler Berge.
Im Kleinwalsertal treffen vier geologische Einheiten aufeinander: das Helvetikum mit dem verkarsteten Schrattenkalk (Ifen, Gottesackerplateau), der Rhenodanubische oder Vorarlberger Flysch (Walmendingerhorn, Heuberg, GĂŒntlispitze, Fellhorn) und die schroffen Felsen des Ostalpin (Nördliche Kalkalpen) aus Hauptdolomit (die Walser Kerle: Widderstein, Elfer, Schafalpköpfe, Kanzelwand) sowie die Arosazone, die einen schmalen lĂŒckenhaften GĂŒrtel zwischen Flysch und Ostalpin bildet. Sie enthĂ€lt die gröĂte Vielfalt an Gesteinen und zieht sich vom Ăntschenjoch und dem BĂ€renkopf entlang quer durchs Gemstel- und Wildental bis unter die Kanzelwand. Aber auch Lias-Gesteine am Elfer und Gesteine der Ultrahelvetikum-MĂ©lange finden sich im Kleinwalsertal in der Umgebung Mittelalp.
Die europĂ€ische Hauptwasserscheide zwischen Rhein/Nordsee und Donau/Schwarzem Meer verlĂ€uft ĂŒber das Gottesackerplateau und den Hohen Ifen zum Gerachsattel und weiter zum Hochalppass beim Widderstein.
Gliederung
Das Kleinwalsertal umfasst die Gemeinde Mittelberg und die drei Orte Mittelberg mit Baad, Hirschegg und Riezlern. Der amtliche Name dieser Gesamtgemeinde lautet Mittelberg nach dem zuerst besiedelten Ort. Auf einer FlÀche von 96,82 Quadratkilometern leben 5075 Einwohner, das ergibt eine Bevölkerungsdichte von knapp 52 Einwohnern je Quadratkilometer (Stand: 1. Januar 2020).
Das Kleinwalsertal, auch Breitachtal, nach der Breitach, hat folgende SeitentÀler und BÀche:
| Seitental | Seitenbach | LĂ€nge des Baches in km | Ortschaft |
|---|---|---|---|
| Turatal (walserdeutsch: Duura) | Turabach | 3,1 | Baad in Mittelberg |
| Derratal (walserdeutsch: Dellera) | Derrabach | 2,7 | Baad in Mittelberg |
| BĂ€rgunttal (walserdeutsch: Bergont) | BĂ€rguntbach | 1,5 | Baad in Mittelberg |
| LĂŒchletobel | LĂŒchlebach | â | Baad in Mittelberg |
| Gemsteltal (walserdeutsch: GĂ€nschel) | Gemstelbach | â | Mittelberg |
| Wildental | Wildenbach | 1,9 | Mittelberg |
| | Zwerenbach | 2,0 | Riezlern |
| Schwarzwassertal (walserdeutsch: Schwarzwasser) | Schwarzwasserbach | 11,7 | Hirschegg |
| (walserdeutsch: Schmittatobel) | Schmiedebach | 2,3 | Riezlern |
| Gattertal (walserdeutsch: Gattertobel) | Gatterbach | | Riezlern |
| | Hörnlebach | | Riezlern |
| (walserdeutsch: Buachtobel) | Buchenbach | | Riezlern |
Naturschutz
Im Kleinwalsertal liegt das Europaschutzgebiet Ifen, das zweitgröĂte Europaschutzgebiet Vorarlbergs. Noch gröĂer ist das Pflanzenschutzgebiet Hochifen und GottesackerwĂ€nde. Beide Schutzgebiete ĂŒberlappen sich. Nordwestlich der Linie GrĂŒnhorn â Schwarzwasserbach â Breitach ist das gesamte Kleinwalsertal unter Naturschutz. Auch die angrenzenden deutschen Gebiete beim Hohen Ifen stehen unter Naturschutz. Gerade die Karstlandschaft Gottesacker mit dem Höhlensystem Höllloch, der Schwarzwasserbach und die zahlreichen Hochmoore im oberen Schwarzwassertal sind ökologisch besonders wertvoll und schĂŒtzenswert.
Geschichte
Das Kleinwalsertal wurde im Jahre 1270 von den Walsern besiedelt, einer Volksgruppe, die aus dem deutschsprachigen Oberwallis in der Schweiz zuwanderte. Diese alemannische Herkunft unterscheidet die Bewohner sprachlich noch heute von den Bewohnern der umliegenden Gemeinden. Ihr Dialekt wird dem Höchstalemannischen zugeordnet, wÀhrend man im AllgÀu einen niederalemannischen Dialekt und im restlichen Vorarlberg einen hochalemannischen Dialekt (Vorarlbergerisch) spricht.
Siehe auch
:
Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Mittelberg
Steinzeitfunde
Das Kleinwalsertal wurde schon in der Steinzeit bewohnt. Davon zeugen von Detlef Willand gefĂŒhrte Ausgrabungen am Gottesacker, bei denen unter anderem Schaber, Pfeilspitzen und Feuerstellen aus der Jungsteinzeit zu Tage kamen. Teile dieser Funde können in der Bergschau im Veranstaltungszentrum Walserhaus in Hirschegg besichtigt werden.
Am Widderstein und am BĂ€renkopf wurden zudem nach den umfangreichen Prospektionsarbeiten des GeoarchĂ€ologen Alexander Binsteiner Radiolaritabbaustellen entdeckt. Vermutlich wurde in diesen steinzeitlichen Bergwerken mit Hirschgeweihhacken oder faustgroĂen HĂ€mmern das wertvolle Gestein abgetragen. Es wird noch untersucht, inwieweit die Steine weit ĂŒber die Grenzen des Kleinwalsertals gehandelt wurden.cite-ref-1[1]
Mittelalter
âą 1059: Die Ă€lteste urkundliche ErwĂ€hnung des Gebiets des Kleinwalsertals ist auf den 5. Februar 1059 datiert. Mit dieser Urkunde schenkte König Heinrich IV. dem Bischof Heinrich II. von Augsburg ein Gebiet, das an das heutige Kleinwalsertal grenzte. In dieser Urkunde werden auch zum ersten Mal der gröĂte Bach, welcher durch das Tal flieĂt, mit seinem bis heute fast gleich gebliebenen Namen âpraitaheâ (Breitach) und der höchste Berg des Tals mit âwiderosteinâ (Widderstein) erwĂ€hnt.
âą 1270â1300: Die ersten urkundlich belegten Bewohner des Kleinwalsertals kamen um etwa 1270 aus dem Oberwallis. Politische und wirtschaftliche GrĂŒnde veranlassten sie dazu, ihre Heimat zu verlassen. FĂŒnf Walliser Familien unter der FĂŒhrung von Hans WĂŒstner kamen damals ĂŒber den Hochalppass in das noch unbewohnte Breitachtal. Das Tal gehörte zum Zeitpunkt der Einwanderung der ersten Walser dem Freiherrn von Rettenberg (Röthenberg). Den Walsern wurde die Rodung und Ansiedelung in dem zuvor nur zur Jagd benutzten Gebiet gestattet. Sie mussten lediglich einen Laib KĂ€se pro Familie und Jahr an den Freiherrn abgeben. Erste urkundlich erwĂ€hnte Namen des Kleinwalsertals sind das Breitachtal, Mittelberg und das Tal zu den WĂŒstner. Anfangs bildete die Siedlung Mittelberg mit anderen Siedlungen wie Lech, Zug, Warth und Krumbach die Kolonie Tannberg.
âą 1350/51: Nach dem Tod des letzten mĂ€nnlichen Erben der Rettenberg kam das Tal in den Besitz von Adelheit von Waldburg, welche das Breitachtal 1351 an die GebrĂŒder von Heimenhofen verkaufte.
âą 1451â1453: Die Walser nahmen Graf Ulrich von Werdenberg-Sargans und Hans von Rechberg, welche wegen einer unbekannten Streitigkeit auf den Tannberg kamen, gefangen und misshandelten sie. Herzog Sigmunds von Tirol Ersuchen um Entlassung der beiden wurde jedoch abgelehnt. SpĂ€ter wurde Ulrich von Werdenberg freigelassen, Hans von Rechberg blieb allerdings gefangen. Daraufhin befreite Herzog Sigmund Hans von Rechberg mit Waffengewalt und eroberte dabei die komplette Tannberger Kolonie. Die Tannberger verloren dabei all ihre Rechte, wie es aus einer Ergebungsurkunde vom 11. MĂ€rz 1453 hervorgeht. Die Tannberger und Mittelberger unterstanden nun dem Habsburger Herzog Sigmund und gehörten somit von diesem Tag an zu Ăsterreich. Die Tannberger und Mittelberger wurden dem Gericht von Bregenz zugeteilt. Dieses fĂŒr die Mittelberger Geschichte sehr bedeutende Ereignis fĂŒhrte auch zur ersten urkundlich auffindbaren ErwĂ€hnung ĂŒber die Existenz der Walser im Kleinwalsertal.
âą 1460: Der bisherige Besitzer des Breitachtals, Jörg von Heimenhofen in Fischen, lieĂ sich nach langen Verhandlungen am 28. Oktober 1460 auf einen Vergleich ein. Darin verzichtete er auf Tannberg und Mittelberg mit all seinen Rechten und begab sich in den Dienst des Herzogs. DafĂŒr erhielt er als EntschĂ€digung 1000 rheinische Gulden in bar.
âą 1500: Die Walser erlangten wieder die Patronatsrechte, die zuvor der römisch-deutsche König und Erzherzog Maximilian ausĂŒbte. Damit hatten die Walser alle Rechte wieder erlangt, die sie 1453 verloren hatten.
âą 1563: Unter Kaiser Ferdinand I. (1521â1564; Enkel Maximilians I. und Bruder Karls V.) erhielten die Walser ihr eigenes Gericht am 1. April 1563. Die Mittelberger unterstanden somit nicht mehr dem Gericht Tannberg.
Nach 1800
âą 1806: Infolge der napoleonischen Kriege erlosch das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, und durch den Pressburger Frieden wurde Vorarlberg, einschlieĂlich Mittelbergs, dem Königreich Bayern zugeschlagen. Von diesem Zeitpunkt an hatte Mittelberg unter einer enormen steuerlichen Abgabenlast zu leiden.
âą 1810: Das Mittelberger Gericht wurde abgeschafft. Neuer Gerichtssitz war das Landgericht Bezau im Bregenzerwald.
âą 1814: Am 7. Juli 1814 wurde Vorarlberg wieder in das Habsburger Kaisertum Ăsterreich eingegliedert. Im Tal wurde dieser Staatenwechsel unter anderem mit einem Bergfeuer und brennenden FĂ€ssern, die unter allgemeinem Jubel der Bevölkerung von den Bergen gerollt wurden, gefeiert.
âą Durch die Konsolidierung des Königreiches Bayern und der k.u.k.-Monarchie Ăsterreich-Ungarn sowie die Errichtung von Zollschranken wurde das Wirtschaftsleben der Walser sehr stark erschwert. Wegen fehlender StraĂenverbindungen zum ĂŒbrigen österreichischen Staatsgebiet wurde der Warenaustausch fast unmöglich gemacht. Die HauptgeschĂ€fte mit landwirtschaftlichen Produkten wie Vieh, KĂ€se und Butter waren bis dahin nach Bayern ausgefĂŒhrt und dort verzollt worden. Ab 1878 verschĂ€rfte Bayern seine bisherigen ZollbeschrĂ€nkungen und untersagte den Walser Landwirten den Viehverkauf im benachbarten AllgĂ€u, obgleich dies seit Jahrhunderten ĂŒblich gewesen war. Die Landwirte waren nun gezwungen, ihr Vieh ĂŒber Berge und PĂ€sse zu den Vorarlberger MĂ€rkten zu treiben. Da das ZurĂŒcktreiben des Viehs zu aufwĂ€ndig und unwirtschaftlich war, verkauften die Landwirte ihre Tiere zu aktuell gebotenen Preisen, die auch sehr ungĂŒnstig sein konnten. Fast das gesamte 19. Jahrhundert kĂ€mpften die Walser BĂŒrger fĂŒr eine Sonderwirtschaftszone, und 1891 erreichten sie dieses Ziel. Die Gemeinde Mittelberg erhielt den lange ersehnten Status eines Zollausschlussgebiets.cite-ref-vertrag-2-0[2] Damit war der freie Warenverkehr mit Deutschland wieder fĂŒr landwirtschaftliche Produkte und andere wichtige HandelsgĂŒter möglich. Von da an ging es im Tal wirtschaftlich wieder aufwĂ€rts.
âą 1894: GrĂŒndung des Spar- und Darlehenskassenverein Mittelberg
âą 1918/19: Nach dem Ersten Weltkrieg und der Auflösung des Vielvölkerreiches Ăsterreich-Ungarn wurden auch die Bewohner des Tales zu BĂŒrgern der neuen Republik Ăsterreich (1918/19: Deutschösterreich).
âą 1930: Die Buslinie OberstdorfâMittelberg wurde in Betrieb genommen.
âą 1933: Eine Ausnahmeregelung, welche das Kleine Walsertal von der Tausend-Mark-Sperre des Deutschen Reiches befreite, fĂŒhrte zu wachsendem Fremdenverkehr.
âą 1938: Mit dem Anschluss Ăsterreichs wurden auch die Vorarlberger und damit die Walsertalbewohner zu Reichsdeutschen. Das Kleinwalsertal wurde im Gegensatz zum restlichen Bundesland Vorarlberg, das Teil des Reichsgaus Tirol-Vorarlberg wurde, an den bayerischen Regierungsbezirk Schwaben angeschlossen: Vom 15. Oktober 1938 bis zum 8./9. Mai bzw. 19. September 1945 gehörte die Gemeinde Mittelberg zum Landkreis Sonthofen.cite-ref-3[3]
âą 1940: Der Parsennschlepplift in Riezlern ging als erster Skilift des Tales in Betrieb.
⹠Im mondÀnen Ifen-Hotel, das 1936 von dem hannoverschen Architekten Hans Kirchhoff erbaut wurde, wurden ab Herbst 1943 prominente HÀftlinge des NS-Regimes, darunter Yves Bouthillier, Francesco Saverio Nitti, André François-Poncet, Irene von Griechenland, Andrij Melnyk, Luigi Rizzo und Carmine Senise interniert.cite-ref-4[4]
âą 1945: Am 1. Mai 1945 ĂŒberschritten Soldaten der 2. marokkanischen Infanteriedivision die Landesgrenze und marschierten ins Kleinwalsertal ein, das restliche Vorarlberg wurde durch die 4. marokkanische Infanteriedivision besetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg, der zur Kapitulation der Wehrmacht und der Wiedererrichtung der Republik Ăsterreich fĂŒhrte, wurden auch die Vorarlberger und die BĂŒrger des Kleinen Walsertals wieder zu österreichischen StaatsbĂŒrgern.
âą 1950: Fertigstellung des Heuberg-Sesselliftes in Hirschegg.
âą 1955: Die Kanzelwandbahn nahm als erste Bergbahn ihren Betrieb auf.
âą 1966: Die Walmendingerhornbahn in Mittelberg nahm den Betrieb auf.
⹠1972: Das Skigebiet Ifen-2000 wurde fertiggestellt und das Casino Kleinwalsertal eröffnet.
Siehe auch
:
Geschichte Mittelbergs
Wirtschaft
Das Tal ist heute Ăsterreichs drittgröĂtes Tourismusziel.cite-ref-5[5] Der jahrhundertelang bedeutendste Wirtschaftszweig war die Landwirtschaft, die aktuell nur mehr eine marginale Bedeutung hat. Schon 1960 erreichte die NĂ€chtigungszahl erstmals eine Million. Im Tourismusjahr 2001/02 gab es insgesamt 1.678.180 Ăbernachtungen bei einer KapazitĂ€t von 12.000 Betten.
Der Wander- und Ausflugstourismus â vor allem auch von Familien mit kleineren Kindern und Senioren â ist sehr ausgeprĂ€gt. Die Auswahl an einfachen Spazierwegen und mĂ€Ăig schwierigen Wanderpfaden ist entsprechend breit und gut ausgeschildert. Mit dem eng getaktet fahrenden Walserbus, der den Kurtaxe zahlenden Touristen als Inhabern der Walsercard kostenlos zur VerfĂŒgung steht, ist die MobilitĂ€t im Tal ohne PKW gewĂ€hrleistet.
Zur starken AusprĂ€gung des Tourismus verhalf auch die gute Verkehrsanbindung nach Norden. So benötigt man fĂŒr die Strecke StuttgartâKleinwalsertal nur etwa zweieinhalb Stunden.
Im Jahr 2003 gab es am Ort 243 Gewerbebetriebe mit 1573 BeschÀftigten und 144 Lehrlingen; lohnsteuerpflichtige ErwerbstÀtige waren 2518 Personen.
Tourismus
Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor im Tal, wobei der Sommertourismus etwa gleich ausgeprÀgt ist wie der im Winter.
Im Tourismusjahr 2017/2018 (November 2017 bis Oktober 2018) erzielte das Kleinwalsertal ĂŒber 1,7 Mio. NĂ€chtigungen (+4,9 % im Vergleich zum Vorjahr 2016/2017). Es kamen rund 355.000 GĂ€ste ins Kleinwalsertal (10.038 GĂ€stebetten in der Sommersaison 2018).cite-ref-6[6]
Kleinwalsertal im Sommer
Im Sommer kommen die GĂ€ste meist zum Wandern und Bergwandern. Die Wanderwege erstrecken sich ĂŒber drei Höhenlagen zwischen 1.086 und 2.536 m. Das Wegenetz besteht aus 185 km naturbelassenen, markierten Wanderwegen. Sie werden von 40 HĂŒtten, Sennalpen und Bergrestaurants flankiert. Das Kleinwalsertal ist auch Start- oder Zielpunkt des âGrossen Walserwegsâ zwischen Zermatt und dem Kleinwalsertal oder eben umgekehrt. Im Sommer sind 8 Lifte in Oberstdorf fĂŒr einen erleichterten Auf- und Abstieg geöffnet.
Das Kleinwalsertal ist zudem Veranstaltungsort fĂŒr Trailrunning WettkĂ€mpfe und Trainingcamps. Drei verschiedene Höhenlagen zwischen 1.100 und 2.500 m erlauben ein Training der verschiedenen Höhen- und BodenverhĂ€ltnisse. Die Trails sind zudem in mehrere Schwierigkeitsgrade eingeteilt und ermöglichen so eine Anpassung an das eigene Leistungsniveaucite-ref-9[9].
Relativ neu hinzugekommen sind zahlreiche Biketouren und -Trails. Vor allem eMountain-Bikes werden gerne von den Besuchern dazu benutzt, etwas höher hinaufzufahren. Die Radtouren wurden von der Gemeinde entlang aussichtsreicher oder historischer Strecken errichtet. Typisch fĂŒr das Kleinwalsertal ist die Route âkleiner Grenzverkehrâ ĂŒber die deutsch-österreichische Grenze. Diese Route fĂŒhrt ĂŒber einen Panoramaweg nach Oberstdorf und entlang der Breitach zurĂŒck ins Kleinwalsertalcite-ref-10[10].
In der Region gibt es zudem beliebte Klettersteige. Der Mindelheimer Klettersteig (BâC) fĂŒhrt ĂŒber die Schafalpköpfe im Wildental. 2007 wurde von der Bergschule Kleinwalsertal an der Kanzelwand der sportlich anspruchsvolle 2-LĂ€nder-Sportklettersteig (CâD) und der Walsersteig, der Erlebnissteig fĂŒr Einsteiger (B), errichtet. Die Bedingungen fĂŒr das Sportklettern am Hohen Ifen und am BĂ€renköpfle zĂ€hlen zu den besten der Alpen. Es ist jedoch aus jagdlichen GrĂŒnden stark eingeschrĂ€nkt oder ganz verboten.cite-ref-11[11] Diese EinschrĂ€nkungen wurden besonders angesichts der umfangreichen ErschlieĂungen der nĂ€heren Umgebung von BergsteigerverbĂ€nden als unangebracht und fachlich nicht fundiert kritisiert. So schrieb die Zeitschrift Alpin, dass â[âŠ] sich ein solches Sperrgebiet gut ins Gesamtkonzept des Kleinwalsertales einfĂŒgt: Harter und lauter Tourismus mit groĂem wirtschaftlichen Nutzen dort und eine Ruhezone hier, wo eben nichts zu holen istâ.cite-ref-12[12] Von Seiten der Jagdaufsicht wird hingegen die Notwendigkeit einer Ruhezone fĂŒr das Wild in dem ganzjĂ€hrig stark touristisch genutzten Tal betont.
Kleinwalsertal im Winter
Der groĂe Stellenwert des Tourismus schlĂ€gt sich auch in der Wintersportinfrastruktur nieder. Eingebettet in die Skiberge Kanzelwand/Fellhorn, Ifen, Walmendingerhorn und Heuberg erstreckt sich das Kleinwalsertaler Skigebiet mit 103 Pistenkilometern ĂŒber das ganze Tal â nur unterbrochen durch die BreitachbrĂŒcke (3 Gehminuten oder Bus) und das Schwarzwassertal (Buspendel von der Bergstation Parsenn zur Talstation Ifen). Gerade die talnahen Schlepplifte sind fĂŒr Ski-Einsteiger geeignet â dazu gibt es neben der Skikarte fĂŒr das gesamte Gebiet auch AnfĂ€ngerkarten. Benachbarte Skigebiete sind das Söllereck auf halbem Weg nach Oberstdorf (1 Gondel- und 4 Schlepplifte, 14 Pistenkilometer) und das Nebelhorn in Oberstdorf (3 Gondel-, 2 Sessel- und 2 Schlepplifte, 13 Pistenkilometer). Insgesamt bietet das grenzĂŒbergreifende Skigebiet Kleinwalsertal-Oberstdorf ĂŒber 130 km Pisten in allen Schwierigkeitsgraden an 48 Liftanlagen (7 Gondel-, 9 Sessel- und 15 Schlepplifte).
1940 wurde der erste Lift im Kleinwalsertal, der Parsenn-Schlepplift, erbaut â bald darauf, 1945, der Heuberglift als Einer-Sessellift. Die erste Bergbahn des Tales, die Kanzelwandbahn, wurde 1955 in Riezlern fertiggestellt und 1989 erneuert. Die Walmendingerhornbahn wurde 1966 erbaut. Die Ifenbahn im Schwarzwassertal in der NĂ€he des Gottesackers wurde 1972 eröffnet und 2016/2017 mit 10er-Kabinen bzw. einer 6er-Sesselbahn komplett erneuert. Zudem werden ein Funpark und ein Boarderpark angeboten.
Langlauf ist auf der Schwendeloipe mit 12 km, der KĂŒren-WĂ€ldele-Egg-Loipe mit 14 km und der Steinbockloipe mit 14,6 km (plus 10 km Skating-Loipe) in einer Höhenlage von 1044 und 1290 m ĂŒ. A. möglich.
Ăber 50 km Winterwanderwege ergĂ€nzen das Angebot. Die Bergbahnen Ifen, Parsenn, Walmendingerhorn und Kanzelwand sowie die Sesselbahnen Heuberg und Zaferna befördern auch FuĂgĂ€nger zu den Gipfelstationen oder Höhenwegen.
Zollausschlussgebiet
Seit 1891cite-ref-13[13]cite-ref-vertrag-2-1[2] ist das Kleinwalsertal Zollausschlussgebiet und somit deutsches Wirtschaftsgebiet (der Vertrag wurde nach dem 1. Weltkrieg wie auch 1945cite-ref-tuma-1995-14-0[14] zwischen der Republik Ăsterreich und der Bundesrepublik Deutschland wiederhergestellt). Dies ermöglichte der Walser Bevölkerung, zollfrei mit den benachbarten bayerischen Regionen zu handeln, und erleichterte den Warenaustausch sehr, weil damit zollfreier Handel nicht mehr nur zu FuĂ ĂŒber Berge und PĂ€sse notwendig war. Nach dem Beitritt Ăsterreichs zur EuropĂ€ischen Union 1995 verlor der Sonderstatus des Kleinwalsertals seine Bedeutung, da nun Ăsterreich und Deutschland dem gleichen Wirtschaftsraum angehören.
Bis zum EU-Beitritt mussten GĂŒter aus Ăsterreich in Deutschland verzollt oder die Einfuhrumsatzsteuer bezahlt werden, wĂ€hrend deutsche GĂŒter abgabenfrei bezogen werden konnten. Die Steuern waren bis zur EinfĂŒhrung des Euro an das österreichische Finanzamt in D-Mark zu zahlen. Ferner galt bei der Post ein Sondertarif. Sendungen nach Ăsterreich wurden nach den Inlands-Tarifen der österreichischen Post berechnet, solche nach Deutschland waren mit Inlands-Porti der bundesdeutschen Post freizumachen. Alle PostĂ€mter fĂŒhren zwei Stempel, einen mit österreichischer Postleitzahl und einen zweiten mit der deutschen. Eigentlich sollten die deutschen Postleitzahlen (87567 Riezlern, 87568 Hirschegg, 87569 Mittelberg) zum 31. Dezember 2006 abgeschafft werden, wurden jedoch nach Protesten beibehalten (die österreichischen sind 6991, 6992 respektive 6993).cite-ref-postleitzahl-15-0[15]cite-ref-16[16] Die deutsche Telefonvorwahl 08329 hingegen wurde per 1. Juli 2003 stillgelegt, gĂŒltig ist nur mehr die österreichische Vorwahl 05517 (aus Deutschland: 0043 5517).cite-ref-telefonvorwahl-17-0[17]cite-ref-18[18]
Noch heute darf die Polizei in Ăsterreich festgenommene deutsche Staatsangehörige nicht ĂŒber Deutschland nach Vorarlberg zum Gericht bringen. Sie werden mit dem Polizeihubschrauber Libelle des Innenministeriums (BMI) ausgeflogen. Andere NationalitĂ€ten können allerdings auf herkömmliche Weise mit dem Streifenwagen auf dem Landweg ĂŒber Deutschland befördert werden.cite-ref-19[19]
Bei einer Lieferung ins Kleinwalsertal aus Deutschland oder aus der EuropĂ€ischen Union ohne Ăsterreich (gleichgĂŒltig, ob deutsche oder österreichische Postleitzahlen verwendet werden) handelt es sich immer um eine innergemeinschaftliche Warenlieferung, somit ist sie von der Umsatzsteuer befreit, sofern ein Unternehmer an einen Unternehmer liefert. Als BestĂ€tigung hierfĂŒr ist eine gĂŒltige UID-Nummer ausreichend.
Der gĂŒltige Satz fĂŒr die volle Umsatzsteuer betrĂ€gt wie in Jungholz 19 % (restliches Ăsterreich 20 %) und orientiert sich damit an dem in Deutschland gĂŒltigen Satz. Bei der einzigen noch verbliebenen Tankstelle im Kleinwalsertal wird fĂŒr Treibstoff nach wie vor die Mineralölsteuer von Deutschland erhoben. Im Kleinwalsertal kommt man also nicht in den Genuss der im Allgemeinen gĂŒnstigeren österreichischen Benzinpreise.
Banken und Steueroase
Durch das rigide österreichische Bankgeheimnis galt das Kleinwalsertal lange Zeit als Steueroase. In dem etwa 5000 Einwohner zÀhlenden Gebiet gibt es jeweils eine Filiale der Hypo Vorarlberg Bank sowie der Volksbank Vorarlberg. Die heimische Walser Privatbank ist mit zwei Filialen im Kleinwalsertal ansÀssig. Alle diese Bankfilialen sind auch im Private Banking Segment tÀtig.
Selbst die deutsche Sparkasse AllgĂ€u hatte bis Juli 2016 in Riezlern eine Filiale, gegen die ab 2017 von der Staatsanwaltschaft in MĂŒnster und Augsburg ermittelt wurde.cite-ref-20[20] SchĂ€tzungen gehen von sechs Milliarden Euro deutschem Schwarzgeld aus, das im Kleinwalsertal versteckt wurde.cite-ref-21[21]
Die Dornbirner Sparkasse sowie die Bank Austria unterhielten bis 2016 jeweils eine Filiale in Riezlern.cite-ref-22[22]cite-ref-23[23]
Des Weiteren betreibt Casinos Austria eine Spielbank im Kleinwalsertal.cite-ref-24[24]
Verkehr und Infrastruktur
Sicherheit
Seit Dezember 1995 besitzt das Kleinwalsertal eine eigene Rettungswache, die im FrĂŒhjahr 2011 vom Ortsteil Hirschegg nach Riezlern in eine neue Wache umzog. Die Walser Rettung besitzt einen rund um die Uhr besetzten RTW, im Winter ebenfalls einen KTW und ganzjĂ€hrig einen Bereitschafts-RTW. Um eine schnellstmögliche Versorgung zu gewĂ€hrleisten, sollte der rund um die Uhr besetzte Rettungswagen im Einsatz sein. Der Rettungsdienst wird vom Bayerischen Roten Kreuz, Kreisverband OberallgĂ€u, betrieben. Grundlage fĂŒr diese ZustĂ€ndigkeit ist ein mit dem Ăsterreichischen Roten Kreuz abgeschlossener Kooperationsvertrag.
Im Kleinwalsertal gibt es drei AllgemeinĂ€rzte, die auch als NotĂ€rzte fungieren. ZusĂ€tzlich dazu wird immer ein Notarzt aus dem benachbarten Oberstdorf alarmiert. Die AllgemeinĂ€rzte aus dem Kleinwalsertal ĂŒbernehmen die notĂ€rztliche Erstversorgung mit der Walser Rettung, bis der Notarzt aus Oberstdorf eintrifft, der dann, sollte der Patient in ein Krankenhaus eingeliefert werden, die Fahrt begleitet. Jeder Ort hat eine eigene Freiwillige Feuerwehr, die alle dem Landesfeuerwehrverband Vorarlberg angehören. Die Gebietsstelle Kleinwalsertal des Ăsterreichischen Bergrettungsdienstes gliedert sich in die zwei Ortsstellen Mittelberg-Hirschegg und Riezlern. Muss ein Hubschrauber angefordert werden, z. B. zur Bergung eines Schwerverletzten, wird grundsĂ€tzlich der Rettungshubschrauber Christophorus 8 aus Nenzing, der Gallus 1 der Firma Wucher aus ZĂŒrs oder der Polizeihubschrauber Libelle der österreichischen Flugpolizei von der Flugeinsatzstelle Hohenems alarmiert.
Weiters gibt es in Hirschegg mit der Polizeiinspektion Kleinwalsertal eine Dienststelle der österreichischen Bundespolizei, die der Landespolizeidirektion Vorarlberg unterstellt ist. Die Alarmierung aller Rettungsorganisationen und der NotĂ€rzte (mit Ausnahme des Euronotrufs 112) erfolgt ĂŒber die Vorarlberger Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch.
Nachdem es im Tal kurze Zeit keine Tankstelle gab, hat die Gemeinde Mittelberg eine Tankstelle gekauft, die BĂŒrger sowie Touristen mit Treibstoff versorgen soll. Neben dieser Tankstelle betreibt die Energieversorgung Kleinwalsertal (EVK) mehrere Strom-Tankstellen fĂŒr Elektroautos im gesamten Kleinwalsertal.cite-ref-25[25]
StraĂe
Das Kleinwalsertal ist nur ĂŒber eine öffentliche StraĂe, die KleinwalsertalstraĂe (L201), vom deutsch-bayerischen Oberstdorf aus zu erreichen, welche in Baad (Kleinwalsertal) endet. Die WalserstraĂe besitzt keine Verbindung zum ĂŒbrigen österreichischen StraĂennetz, sodass das Kleinwalsertal eine funktionale Enklave ist.
Ăffentlicher Personennahverkehr
Im Kleinwalsertal existiert mit dem Walserbus ein Nahverkehrssystem, das mit insgesamt fĂŒnf Buslinien in einem dichten Takt ein Nahverkehrsangebot fĂŒr Touristen bietet. Dessen Benutzung ist auf österreichischem Staatsgebiet fĂŒr GĂ€ste mit gebuchter Unterkunft im Kleinwalsertal kostenlos. Die Hauptlinie ist die Linie 1, die entlang der WalserstraĂe das zuhinterst im Tal gelegene Baad mit dem Bahnhof Oberstdorf verbindet. Alle anderen Linien ergĂ€nzen die Linie 1 an den Knotenpunkten Riezlern Post (Linien 2, 3, 5) und Mittelberg (Linie 4).cite-ref-26[26]
Energieversorgung
Die Stromversorgung des Kleinwalsertals erfolgt ĂŒber eine zweikreisige 110-kV-Freileitung, die vom Umspannwerk Rubi in Deutschland zum Umspannwerk Riezlern in Ăsterreich fĂŒhrt.cite-ref-27[27]
Rundfunkversorgung
Die Versorgung mit Rundfunkprogrammen des ORF erfolgt ĂŒber den Sender Mittelberg 1 und den Sender Mittelberg 2.
BrÀuche
Der öffentliche alljĂ€hrliche im September stattfindende Almabtrieb â der Viehscheid â fand coronabedingt 2020 nicht statt.cite-ref-28[28]
Literatur
âą Wilhelm Fritz: Kleinwalsertal einst und jetzt. Heimatkundliche Betrachtungen. Riezlern 1981.
âą Haberilla Linder-WĂŒstner: Geliebtes Walsertal, 2. Auflage 2011.
âą Anton Amann, Detlef Willand: Das Buoch soll Krafft und Macht haben. AlpbĂŒcher im Kleinwalsertal 1541â1914 Walserdruck, Riezlern 2013.cite-ref-29[29]
Weblinks
Commons
: Kleinwalsertal
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Kleinwalsertal
â ReisefĂŒhrer
âą Kleinwalsertal â Offizielle Website der Urlaubsregion
âą Das kleine Walsertal. Kultur, Landschaft, Fremdenverkehr, Digitalisat der Zeitschrift (1954â1961)
âą Gehört das Kleinwalsertal ĂŒberhaupt zu Ăsterreich? âWalserheimatâ, Heft 96 (10. Mai 2017)
Siehe auch
:
âWeblinksâ im Artikel Mittelberg (Vorarlberg)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Abriss der Oberstdorfer Geschichte. In: Oberstdorf-online.info. 31. Dezember 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 31. Oktober 2013; abgerufen am 11. Februar 2014.
cite-note-vertrag-22. â Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und Oesterreich-Ungarn, betreffend den AnschluĂ der österreichischen Gemeinde Mittelberg an das Zollsystem des Deutschen Reichs vom 2. Dezember 1890. RGBl. 1891, Nr. 11 (41,42) (Originaltext deutsch/ungarisch auf Wikisource).
cite-note-33. â Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ămter, Gemeinden und Gerichte 1799â1980. C. H. Beck, MĂŒnchen 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 571.
cite-note-44. â Volker Koop: In Hitlers Hand. Sonder- und EhrenhĂ€ftlinge der SS. Böhlau Verlag, Wien, 2010, ISBN 978-3-412-20580-5. Darunter waren der bekannte Diplomat AndrĂ© François-Poncet, Italiens Ex-Premier und Antifaschist Francesco Saverio Nitti, die Prinzessinnen von Savoyen-Aosta.
cite-note-66. â Jahrespublikation 2017/2018.pdf. (pdf; 27.83 MB) Land Vorarlberg, Landesstelle fĂŒr Statistik, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 1. Dezember 2020; abgerufen am 1. Oktober 2020.
cite-note-77. â Tourismus Winter 2018/2019. (PDF; 0,2 MB) Amt der Vorarlberger Landesregierung, Landesstelle fĂŒr Statistik, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 1. Dezember 2020; abgerufen am 1. Oktober 2020.
cite-note-88. â Tourismus Sommer 2018. (PDF; 0,36 MB) Amt der Vorarlberger Landesregierung, Landesstelle fĂŒr Statistik, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 1. Dezember 2020; abgerufen am 1. Oktober 2020.
cite-note-99. â Trailrunning im Kleinwalsertal | Vorarlberg. Abgerufen am 7. September 2020.
cite-note-1010. â Biken & Mountainbike Touren im Kleinwalsertal | Vorarlberg. Abgerufen am 7. September 2020.
cite-note-1111. â Amtsblatt fĂŒr das Land Vorarlberg, Jahrgang 52, Nr. 24 vom 14. Juni 1997
cite-note-1212. â W. Mayr: Das verlorene Paradies. in: Alpin 06/1998.
cite-note-1313. â insb. Christoph Krebs: Der AnschluĂ der österreichischen Gemeinde Mittelberg an den Deutschen Zollverband. Staatswiss. Diss., Innsbruck 1969
cite-note-tuma-1995-1414. â insb. etwa Renate Tuma: Das Problem der territorialen IntegritĂ€t Ăsterreichs 1945â1947: unter besonderer BerĂŒcksichtigung der Grenzziehung gegenĂŒber Deutschland, der Tschechoslowakei und Ungarn. Dissertation, UniversitĂ€t Wien. erschienen als UniversitĂ€t Wien: Dissertationen der UniversitĂ€t Wien, Band 6, Verlag facultas.wuv/maudrich, 1995, ISBN 978-3-85114-204-4, Kapitel WestallgĂ€u und die Frage möglicher separatistischer Bestrebungen, S. 155 ff (Google eBook, vollstĂ€ndige Ansicht).
cite-note-1616. â Post bestĂ€tigt Beibehaltung der PLZ. In: Kleinwalsertal.com â News. 8. Juli 2006, archiviert vom Original am 31. Dezember 2011; abgerufen am 11. Februar 2014.
cite-note-telefonvorwahl-1717. â Bundesnetzagentur LosgröĂenverzeichnis ONB: Sonderfestlegungen in den Ortsnetzen â Mitteilung ĂŒber die Abschaltung der deutschen Vorwahlen zum 1. Juli 2003 (Memento vom 11. April 2013 im Internet Archive), bundesnetzagentur.de
cite-note-1818. â Ăsterreichische Gemeinde kĂ€mpft um deutsche Vorwahlnummer. Telekom will Vorwahlnummer 08329 zum 1. Juli abschalten. Von dpa / Marie-Anne Winter, teltarif.de 'âș Meldungen âș Festnetz âș Vorwahl âș âStreitâ, 29. Juni 2003.
cite-note-1919. â Art. 2 Abs. 1 des Vertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Ăsterreich ĂŒber den Durchgangsverkehr von Exekutivorganen und die Durchbeförderung von HĂ€ftlingen
cite-note-2020. â Ermittlungen gegen die Sparkasse AllgĂ€u. 8. Mai 2017, abgerufen am 12. Januar 2022.
cite-note-2121. â Die schwarzen Erbschaften im Kleinwalsertal kommen ans Licht
cite-note-2222. â Banken im Kleinwalsertal: Es werden immer weniger (Memento des Originals vom 8. Juni 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kleinwalsertal-aktuell.com
cite-note-2323. â Zeitungsimport VN: âAus BringgeschĂ€ft ist HolgeschĂ€ft gewordenâ. Abgerufen am 12. Januar 2022.
cite-note-2424. â Casino Kleinwalsertal: Willkommen bei uns. In: Casinos Austria. Abgerufen am 12. Januar 2022.
cite-note-2525. â Ăffentliche Ladestationen / EVK - Energieversorgung Kleinwalsertal. Abgerufen am 12. Januar 2022.
cite-note-2626. â Walserbus auf kleinwalsertal.com (Memento vom 29. Juni 2015 im Internet Archive)
cite-note-2828. â Viehscheid im Kleinwalsertal
cite-note-2929. â Vorstellung (Memento vom 25. Dezember 2013 im Internet Archive) auf vorarlberger-walservereinigung.at